Da der Werkstoff Amalgam aufgrund seiner Toxizität (Giftigkeit) für die Versorgung kleinerer Defekte im Seitenzahngebiet mittlerweile fast nicht mehr zur Anwendung kommt, ist jetzt Kunststoff für den kostenbewußten Patienten meist das Mittel der Wahl. Der Zahnarzt kann die direkte Füllung in einer Sitzung selbst herstellen.

Inlays

Die Präparation und Eingliederung einer indirekten Füllung stellt für den Zahnarzt ein aufwendigeres und präziseres Prozedere dar. Es sind in der Regel zwei Sitzungen erforderlich. Auch für uns Zahntechniker ist die Herstellung sehr zeitintensiv. Die Arbeit erfolgt unter dem Stereomikroskop und muß mit absoluter Präzision durchgeführt werden. Deshalb sind Inlays auch nicht gerade billig. Doch bezogen auf die lange Tragedauer relativiert sich der Preis.

 

Deshalb entscheidet sich der qualitätsbewusste, anspruchsvolle Patient für das Inlay. Es bietet gegenüber der direkten Füllung mehrere wesentliche Vorteile:

  • Dauerhafter Randschluss, dadurch auch bessere Karies-Prophylaxe, Wesentlich längere Haltbarkeit, dreißig, vierzig Jahre sind möglich.
  • Biologisch verträglichere Materialien erhalten Ihre Gesundheit. Bessere Kauleistung der Zähne, da die Kauflächen im Labor besser gestaltet werden können.
  • Inlays können anatomisch genauer hergestellt werden. Dies kann auch Ihr allgemeines Wohlbefinden positiv beeinflussen.
  • Ähnliche Härte wie der Zahnschmelz, dadurch gleichmäßigere Abnutzung aller Zähne.
 

Bei Gerhardt Zahntechnik kommen hierfür zwei Techniken zur Anwendung.

Das Goldinlay:

Vorteil: Seit vielen Jahren bewährt, sehr gute Kauleistung, sehr langlebig, sehr guter Randschluss, leichte Zementierbarkeit durch den Zahnarzt.
Nachteil: Sichtbar, je weiter vorne, desto mehr.

Das Keramikinlay:

Vorteil: Kaum sichtbar bis absolut unsichtbar (Tarnkappeneffekt).
Nachteil: Aufwendige Befestigung vom Zahnarzt, relativ hoher Preis.